Ölmarktkommentar

3. Oktober 2010 In unserem letzten Kommentar Mitte August erwarteten wir eine Beibehaltung der Seitwärtsbewegung und eine Preiserholung, falls sich Brent/WTI deutlich unter 75 $/b bewegen sollten. Die impulslose Sommerflaute hielt in der Tat von Mai bis Ende September an. Wie häufig waren dann die Tage um das Quartalsende von starker Aktivität geprägt: Brent und WTI legten in wenigen Tagen um 6 $/b zu, als sich Anleger weltweit neu positionierten, Restgelder investierten oder versuchten, das...[mehr]

Ölmarktkommentar

15.08.2010 In unserem letzten Kommentar plädierten wir für eine neutrale Markthaltung und Korridor-Optionsstrategien. In der Tat hat sich per Saldo nur wenig bewegt: Brent ist in der Zwischenzeit nur um 0,34 Prozent und WTI um 0,82 Prozent gefallen. Zwischen den beiden Momentaufnahmen liegt allerdings ein kräftiger Ausbruchversuch nach oben, der die Ölpreise rasch bis auf 83 $/b führte und ebenso schnell wieder zusammenbrach. [mehr]

Ölmarktkommentar

19.07.2010 Wir schlossen unseren letzten Ölmarktkommentar am 13. Juni (GOB Nr.43) mit einem neutralen/leicht bullishen Preisausblick. In der Tat stieg WTI in der Zwischenzeit um 3,02 Prozent und Brent um 1,37 Prozent. Demgegenüber traten die Ölprodukte auf der Stelle. Auch die Aktien bewegten sich per Saldo kaum. Die stärkste Dynamik zeigte der Euro, der um 6,74% gegenüber dem Dollar zulegen konnte. Die Rohölpreise bewegten sich während der letzten Wochen in einem vergleichsweise engen Korridor...[mehr]

"Flaute" - Ölmarktanalyse

13.06.2010 Die Rohölpreise treten seit Wochen auf der Stelle. Sie schwanken weiterhin zwischen 70 und 76 $/b, also der unteren Hälfte des Winterkorridors. Auch die Ölprodukte, Aktienmärkte und Devisen bewegen sich seitwärts. Die Volatilität ("Fear-Index") ist leicht zurückgegangen, liegt aber immer noch auf einem recht hohen Niveau. Das Chartbild deutet auf eine starke Unterstützung bei 70 $/b und Widerstände bei 76 $/b. Der mittelfristige Aufwärtstrend wurde gebrochen, aber auch ein...[mehr]

Ölmarktanalyse

30.Mai 2010 Die Rohölpreise konnten sich in dieser Woche erholen, liegen aber im Monatsvergleich immer noch 14 bzw. 15 Prozent unter dem Stand von Ende April. Auch die Produkte haben 13-16 Prozent verloren. Die Ölpreise sind ebenso wie die Aktienmärkte und Bondmärkte von Risikoaversion und Nervosität geprägt. Ursachen dafür sind ein diffuses Krisengefühl wegen der Fiskalprobleme in der Eurozone, Verwerfungen in Bondmärkten, die mögliche Verlangsamung eines globalen Konjunkturaufschwungs und...[mehr]